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Zum Ende der Seite springen PND-erfahrene Eltern  
Beiträge zu diesem Thema Autor Datum
 PND-erfahrene Eltern Klaus 16.02.2009 21:21
 RE: PND-erfahrene Eltern Klaus 24.03.2009 23:05
 Hintergrund Klaus 22.07.2009 11:01

Autor
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Klaus
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Dabei seit: 11.09.2004
Beiträge: 801
Herkunft: Karlsruhe

Lampe PND-erfahrene Eltern Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo,

ich suche Frauen und Männer mit Erfahrungen mit vorgeburtlichen Untersuchungen (Pränataldiagnostik = PND), die bereit sind ihre Lebensgeschichte niederzuschreiben und zu veröffentlichen.

Rahmenbedingungen hierzu:
* 3 bis 10 DIN-A4 Seiten mit 12 Punkt-Schrift und 1,5-fachem Zeilenabstand
* Einsendeschluss: 30. September 2009 - Es wäre schön, wenn Sie zuvor mit mir Kontakt aufnehmen würden: pnd@sgkg.de

Folgende Punkte spielen keine Rolle:
a) ob christlich, muslimisch, ... oder atheistisch - spielt keine Rolle.
b) ob deutscher oder anderer Staatsangehörigkeit - spielt keine Rolle.
c) ob in Ehe, alleine oder mit wechselnden Partner lebend - spielt keine Rolle.
d) ob in der Stadt oder auf dem Land lebend - spielt keine Rolle.
e) ob Hauptschule, Abitur oder Studium - spielt keine Rolle.
f) ob Sozialhilfeempfänger oder Spitzenverdiener - spielt keine Rolle.
g) ob erwerbslos, angestellt oder selbständig - spielt keine Rolle.
:
v) ob die Erkrankung bei einer Routineuntersuchung oder bei weiterführender Untersuchung festgestellt wurde - spielt keine Rolle.
w) ob die PND erst vor wenigen Tagen erfolgte oder schon Jahre und Jahrzehnte zurückliegt - spielt keine Rolle.
x) ob Ihr Kind während der Schwangerschaft, während der Geburt, nach der Geburt starb oder heute noch lebt - spielt keine Rolle.
y) wenn Ihr Kind starb: ob Ihr Kind natürlich starb oder durch Schwangerschaftsabbruch - spielt keine Rolle.
z) wenn Ihr Kind heute lebt: ob Ihr Kind gesund ist oder krank - spielt keine Rolle.
In jedem Falle sind Sie eingeladen, Ihre Erfahrungen mit PND zur Verfügung zu stellen.

Ziele des Buches
Die zahlreichen Lebensgeschichten sollen aufzeigen, wie unterschiedlich die Situationen bei gleichem Befund, wie verschieden die Bedürfnisse, Hoffnungen und Ängste der Menschen sind. Das Buch soll aufzeigen, dass das Leben nicht schwarz oder weiß ist, dass es auch nicht grau ist, sondern dass es bunt ist. Die einen hoffen in Rot und ängstigen in Blau, die anderen hoffen in Blau und ängstigen in Grün, ...
Allen an PND beteiligten Personen und Stellen (Gesetzgebung, Beratungsstellen, Frauenärzte, ...) sollen die Wünsche, Ängste und Hoffnungen zu PND aufgezeigt werden.
* Gutes soll genannt und bestätigt werden.
* Mangelhaftes soll verbessert werden.
* Fehlendes soll umgesetzt und verwirklicht werden.
Um diese Ziele zu erreichen, bedarf es vieler Menschen, die Ihre Erfahrungen mit PND niederschreiben und zur Verfügung stellen.

Meine Selbstverpflichtung
* Ich sichere Ihnen absolute Anonymität zu.
* Wer einen Beitrag schreibt erhält auf meine Kosten ein Belegexemplar des Buches.

Bei Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,
Klaus Schäfer

__________________
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16.02.2009 21:21 Klaus ist offline E-Mail an Klaus senden Beiträge von Klaus suchen Nehmen Sie Klaus in Ihre Freundesliste auf
Klaus
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Themenstarter Thema begonnen von Klaus
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Schreiben Sie einfach alles, was Ihnen wichtig ist, öffentlich zu machen.
Wenn mir wirklich etwas zu ausschweifend vorkommt, werde ich mich schon
melden.

Was mir hierzu wichtig ist:
* Ich will keine Kliniken und keine Städte nennen.
Bei mehrere Kliniken und mehren Städten machen Sie bitte A-Klinik,
B-Klinik und A-Stadt, B-Stadt daraus.
* Ich will keinen Frauenarzt oder sonst eine Stelle benennen.
Bei mehreren Frauen und/oder Stellen bitte ebenso mit A-... verfahren.
Wenn Ihnen das zu schwierig ist, dann übernehme ich es auch gerne für
Sie. Dann können Sie unbeschwerter schreiben.

So wie ich Ihre Anonymität wahren will, so auch aller beteiligter
Personen und Stellen.
Damit der Leser sich jedoch ein vages Bild von Ihnen und Ihrer Situation
machen kann, bitte ich Sie, sich gleich im 1. Absatz kurz vorzustelllen.
Dabei sollten Sie folgende Angaben machen:
* Vorname - ob echter oder Pseudonym
* Schulbildung (Hauptschule, Mittlere Reife, Abi, begonnenes oder
bestandenes Studium)
* erlernter bzw. auch jetzt ausgeübter Beruf, wenn diese verschieden sind.
* Alter
* Bundesland
* Wie lange verheiratet
* Wie lange Kinderwunsch
* Wieviel lebende Kinder und deren Alter
* Jahr(e) der PND-Erfahrung(en)
Ich nenne Ihnen mal solch einen Beispielstext, wie ich ihn hierzu
vorstelle:
"Ich bin Heike, 32 Jahre alt. Nach meiner Hauptschule erlernte ich
Apothekenhelferin, qualifizierte mich in dem Beruf weiter zur
Apotekenverkäuferin. Ich bin seit 7 Jahren verheiratet und wohnen in
Hessen. Wir haben einen 2-jährigen Andy und eine 5-jährige Heidi. Wir
haben uns letztes Jahr für ein weiteres Kind entschieden. Doch nach zwei
komplikationslosen Schwangerschaften kam dieses mal alles anders."
Sie sehen, ich habe mich nicht streng an die Reihenfolgen gehalten, sehr
wohl aber daran, alle Punkte zu nennen. Damit werden Sie und Ihre
Familie für die LeserInnen konkreter, ohne jedoch die Anonymität
aufzugeben. Wenn es aber zu viel Preisgabe von Ihnen ist, so machen Sie
aus dem Andy einen Bernd und aus der Heidi eine Steffi.
Was mir jedoch wichtig ist, das sind die Zahlenangaben. Wenn die an
irgend einer Stelle im Text dann plötzlich nicht mehr stimmen, dann wird
Ihr ganzer Beitrag unglaubwürdig. Das fände ich sehr schade.
Ich hoffe, dass Sie mit dieser Regelung gut leben können.

Zu Ihrer PND-Erfahrung sind mir folgende Themen sehr wichtig:
* kurze Vorgeschichte, zur Schwangerschaft an sich: ungewollt, geplant,
mit med. Hilfe, mit oder ohne Komplikationen verlaufen
* Wie kam es überhaupt zur PND?
* Wie erlebten Sie die gesamte Situation der PND? - Vor und nach der
Mitteilung des auffallenden Befunds.
* Wie fanden Sie zur Entscheidung, das Kind anzunehmen?
* Wie gingen die Menschen mit Ihrer Entscheidung um?
* Wie war die Geburt des Kindes - lebend oder tot geboren?

Bei lebendem Kind:
* Wie gingen die Menschen mit Ihrem Kind um?
* Welche schöne und welche schmerzliche Erfahrungen machten Sie mit
Ihrem Kind?
* Wenn das Kind tot ist: Wie war die Bestattung? Wie war die Reaktion
der Leute?
* Wenn das Kind heute noch lebt: Wie geht es Ihnen mit Ihrem Kind?

oder bei Schwangerschaftsabbruch (SSA):
* Wie fanden Sie zur Entscheidung, einen SSA durchführen zu lassen? -
Was war Ihnen dabei hilfreich, was war unmöglich oder gar verletzend?
* Wie war der SSA?
* Wie war die Bestattung, wenn eine erfolgte? Wie stehen Sie zur
Bestattung (wichtig/unwichtig)?
* Wie ging es Ihnen nach dem SSA?
* Wie ging es Ihrer Familie nach dem SSA?
* Wie geht es Ihnen heute mit dem SSA?
* Wie geht es Ihrer Familie heute nach dem SSA?

Bei allen diesen einzelnen Stationen interessieren mich vor allem:
* Was waren Ihre Gefühle?
Ihre Hoffnungen und Ängste. Wie fühlten Sie sich behandelt, pos. wie neg.?
* Was war an dem Erlebten gut?
* Was sollte wie verbessert werden? - konkrete Wünsche, Vorschläge
* Was hat Ihnen gefehlt?

Ich habe versucht, es knapp und doch verständlich zu verfassen. Wenn Sie
jedoch noch Fragen - auch viele Fragen - haben, so dürfen Sie diese
gerne an mich stellen.
Mir ist es sehr wichtig, dass wir einen gemeinsamen Weg finden, in dem
Sie mit einem wirklich guten Gefühl Ihren Beitrag zu dem Buch schreiben
können.

Wenn Sie noch mehr Leute wissen, die mir ihre PND-Erfahrungen schreiben
wollen, dann können Sie diese gerne auf diesen Link hinweisen:
www.f.sgkg.de/f_sg/thread.php?threadid=822

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24.03.2009 23:05 Klaus ist offline E-Mail an Klaus senden Beiträge von Klaus suchen Nehmen Sie Klaus in Ihre Freundesliste auf
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Ich bin Klaus Schäfer, Klinikseelsorger in den St. Vincentius-Kliniken in Karlsruhe und Mitarbeiter in einer Arbeitsgruppe (AG) zum Thema Pränataldiagnostik (PND). Diese AG wurde vom Land Baden-Württemberg ins Leben gerufen. Es gibt 8 Standorte, an denen es eine solche AG gibt, darunter auch Karlsruhe.

Ziel dieser AG´s ist es, den Iststand zur PND zu erfassen und selbständig Möglichkeiten zu erarbeiten, damit besser mit PND umgegangen wird. Die Ergebnisse sollen Ende 2009 nach Stuttgart zurückgemeldet werden, damit das Sozialministerium dies auf Bundesebene einbringen kann.

Der von mir beabsichtigte Sammelband mit den PND-Erfahrungen der Frauen soll ein Teil dieser Arbeit und der Rückmeldung an das Sozialministerium werden.

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