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Zum Ende der Seite springen Rückmeldung zu "Ein Stern, der nicht leuchten konnte"  
Beiträge zu diesem Thema Autor Datum
 Rückmeldung zu "Ein Stern, der nicht leuchten konnte" Janet75 26.01.2006 10:29

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Janet75
Lehrling


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Dabei seit: 21.01.2006
Beiträge: 25
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smile Rückmeldung zu "Ein Stern, der nicht leuchten konnte" Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo lieber Klaus,

auch ich möchte gern meine Gedanken zu Deinem Buch „Ein Stern, der nicht leuchten konnte“ mitteilen. Das Buch hat mir in der Zeit nach meinem Schwangerschaftsabbruch aufgrund medizinischer Indikation sehr geholfen. smile smile Auch heute lese ich noch einige schöne und für mich wichtige Passagen. Besonders gut hat mir der Vergleich gefallen, dass man jeden Verlust eines stillgeborenen Kindes als persönlichen „11. September“ bezeichnen kann. Dies finde ich sehr treffen formuliert. Auch habe ich mich in Deinem Buch wiedergefunden. So haben wir unserem kleinen Sohn einen Namen – Sten – gegeben, Fotos und Hand- und Fußabdrücke mit nach Hause genommen, nur im Arm halten wollten wir unser stillgeborenes Kind nicht. Wir haben auch ohne körperliche Berührung von unserem Baby Abschied genommen und tragen es in unserem Herzen immer bei uns.

Auch das Kapitel „Erinnerungen schaffen“ fand ich sehr anregend. smile So haben wir mittlerweile einen Ordner angelegt, wo alle Dokumente, Erinnerungsstücke und Gedichte von Sten sowie Briefe von Freunden und Artikel über Schmetterlingskinder abgeheftet sind. Bereits während meines Krankenhausaufenthaltes haben wir uns entschlossen, einen Stern auf den Namen un-seres Sohnes zu taufen. Die Taufurkunde und die Abdrücke hängen bei uns in der Wohnung, so dass wir uns diese immer ansehen und unserem Schatz einen lieben Gedanken senden kön-nen.

Und Du hast auch Recht damit, dass nichts mehr wie früher ist. Freunde und Familienmitglieder sind liebevoll und nett, haben aber auch oft Angst davor, etwas falsches zu sagen bzw. wissen manchmal überhaupt nicht, wie sie mit uns umgehen sollen. Aber mein Freund und ich haben den Mut aufgebracht, von uns auf unsere Familie, Freunde und Kollegen zuzugehen und mit ihnen darüber zu sprechen. Zunge raus Besonders mir hilft das Reden über unseren Verlust sehr. smile smile

Auch habe ich durch Dein Buch das Forum Deiner Domain gefunden und schreibe ab und zu meine Gedanken nieder und tausche mich mit anderen Betroffenen aus.

Deshalb möchte ich Dir nochmals herzlich für Deine hilfreichen Gedanken und Anregungen, die ich aus Deinem Buch für mich entnehmen und nutzen konnte, danken. smile

Gern kannst Du mir auch eine private Nachricht schicken, falls Du nähere Informationen zu meinem späten Schwangerschaftsabbruch und die liebevolle Betreuung durch das Ärzte- und Pflegepersonal der Uniklinik Dresden haben möchtest.

Viele Grüße

__________________
Janet mit Sten (*+30.11.05) an der Hand smile
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Füße suchen den Weg, Hände tasten nach Halt, Schultern ermüden unter der Last.
26.01.2006 10:29 Janet75 ist offline E-Mail an Janet75 senden Beiträge von Janet75 suchen Nehmen Sie Janet75 in Ihre Freundesliste auf
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