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Geschrieben von Conny die Xte am 20.05.2006 um 22:58:

  Tränenkinderwiese

Hallo !

Das Grabfeld heißt nun:

Tränenkinderwiese !

Hier ist der LInk zum Bericht in der örtlichen Zeitung:

http://www.schwabacher-tagblatt.de/artikel.asp?art=500401&kat=24&man=17

Kinder – nicht nur Gewebe
„Tränenkinderwiese“ als „Bekenntnis zur Würde ungeborenen Lebens“


Bitte Bild anklicken!

SCHWABACH (gw) – „Ist es nur ein Stück Fleisch?“ fragt Domkapitular Alois Ehrl und gibt die Antwort gleich selbst: „Es gibt ein Person-Sein des Ungeborenen.“ Und wenn ein Kind im Mutterleib stirbt, dann müsse man ihm mit Achtung begegnen. „Deshalb ist die neue Tränenkinderwiese ein Zeichen der Ehrfurch und Wertschätzung für diese Geschöpfe Gottes.“

Gestern Vormittag wurde die Tränenkinderwiese mit einer Segnungsfeier seiner Bestimmung übergeben. Am Nachmittag folgte die erste Beisetzung. Künftig wird es zwei Sammelbestattungen pro Jahr geben.

„Trauer braucht Hoffnung. Und Trauer braucht einen Ort“, betonte der evangelische Pfarrer Dr. Paul-Hermann Zellfelder. „Deshalb gibt es Friedhöfe.“

Bislang aber war es eine Frage des Gewichts, ob es für im Mutterleib verstorbene oder tot geborene Kinder einen Platz auf einem Friedhof gibt. Tote Embryonen bis zu 500 Gramm wurden – so hart das klingt und auch war – wie Klinikabfall behandelt. Ein neues Gesetz aber hat das geändert und die Bestattungspflicht ausgedehnt.

Darauf haben die Stadt und das Stadtkrankenhaus nun mit der „Tränenkinderwiese“ reagiert. Das Krankenhaus übernimmt auch die Kosten der Anlage. Die zweimal jährlich vorgesehenen anonymen Sammelbeisetzungen werden vom Bestattungsinstitut Alter kostenlos vorbereitet.

„Kindern, die zu klein oder zu krank waren, um leben zu können, soll das Recht zugestanden werden, eine würdige Grabstätte zu bekommen“, sagte Thomas Sturm, der für den Friedhof zuständige Leiter des Baubetriebshofs.

„Das ist sehr wichtig für die Trauerarbeit der Eltern“, betonte auch Gynäkologie-Chefarzt Dr. Valentin Klant. Schon die rein medizinische Seite sei belastend genug. „Deshalb ist es wichtig, dass das Kind nach der Operation nicht einfach verschwindet. Denn es ist ja wirklich ein Kind und nicht einfach Gewebe.“ Das gelte auch im Fall von Abtreibungen. Auch solche Embryonen müssen nun bestattet werden. Am Stadtkrankenhaus sind Abtreibungen aber nicht mehr möglich, hat Dr. Klant entschieden. „Ich bin Christ. Ich lehne das aus Gewissensgründen ab.“
© SCHWABACHER TAGBLATT

Ich danke Euch, für Eure Hilfe !

Conny



Geschrieben von Ute am 21.05.2006 um 10:07:

  RE: Tränenkinderwiese

Hallo Conny,

es ist schön wieder von einem Fortschritt zu hören.

Hier wird endlich mal Respekt gezeigt vor unseren Kindern ganz egal wie groß oder schwer sie waren als sie starben. ich finde das ganz wichtig, daß hier keine Unterschiede mehr gemacht werden.


LG
Ute



Geschrieben von claudia am 23.05.2006 um 07:35:

  RE: Tränenkinderwiese

Hallo,
ich komme aus der Nähe von Schwabach, und habe heute in der Tageszeitung folgenden Artikel entdeckt:

Schwabach-
Eine "Tränenkinderwiese" auf dem Schwabacher Waldfriedhof bietet seit Kurzem eine letzte Ruhestätte für im Mutterleib verstorbene Kinder.
Damit folgt Schwabach dem Vorbild anderer Städte, die bereits ähnliche Bestattungsmöglichkeiten eingeführt haben. Die Stadt will mit der Einrichtung Eltern einen Ort der Andacht bieten.
Jeweils zweimal im Jahr sollen dort anonyme Sammelbestattungen stattfinden.


Liebe Grüße
Claudia



Geschrieben von Tuija am 24.05.2006 um 11:25:

  Vergissmeinnicht-Wiese

Ich finde diese Namen ja ganz nett, aber so dramatisch.
Leider kann ich nur meckern und habe keine konstruktiven, besseren Vorschläge. vielleicht Vergissmeinnicht-Wiese.

Gruss Tuija


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